Verkehrserziehung in der 5. Jahrgangsstufe

Aufgepasst – der tote Winkel

Besonders tragisch enden für Radfahrer, aber auch Fußgänger, Kollisionen mit Fahrzeugen, bei denen sich der schwächere Verkehrsteilnehmer im sogenannten „Toten Winkel" befindet. Unfälle, die sich aus diesem Grund ereignen, zählen zu den schwersten im Straßenverkehr, da die Opfer – Fußgänger, Radfahrer oder Inline-Skater – kaum eine Chance haben.

Bei der schulischen Vorführung durch die Verkehrserzieher Herr Kohlmann und Herr Fleischmann der Polizeiinspektion Forchheim wurde den Kindern praktisch demonstriert, welche eingeschränkten Sichtverhältnisse der Lenker eines LKWs von seinem Fahrersitz aus hat.

Das Erkennen und Erleben der eingeschränkten Sichtbarkeit vom Führerstand aus ist ein wichtiger Aspekt für die Schülerinnen und Schüler, die sich während dieser Unterrichtseinheit auch selber hinter das Lenkrad des Schwerfahrzeuges setzen konnten, um diese Sichtverhältnisse persönlich zu erleben.

Groß ist die Erkenntnis, wenn plötzlich Mitschüler vor oder hinter dem LKW nicht mehr sichtbar sind oder aber die ganze Schulklasse im "Toten Winkel" komplett unsichtbar ist. Hervorragend für diese Vorführung eignete sich die farbig gehaltene Dreiecksplane.

Ebenfalls eindrucksvoll zu beobachten war die große Wasserfontäne, als der LKW mit den Hinterreifen über einen gefüllten 10-Liter-Kanister fuhr und dieser zerplatzte.

Für die gelungene Durchführung der Aktion möchten wir uns auch beim Technischen Hilfswerk bedanken, das abermals ein geeignetes Fahrzeug zur Verfügung stellte.

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