Saturn-Projekt erhält doppelte Auszeichnung

Drei Schülerinnen der Klasse 5e überzeugen die Jury

 

Am Donnerstag, den 16. Februar 2017 fand in der Eggerbach-Halle in Eggolsheim der Wettbewerb „Schüler experimentieren“, die Juniorsparte des Wettbewerbs „Jugend forscht“, statt. Die Realschule Forchheim wurde dort von Lena Jung, Katharina und Patricia Schlund (alle 11 Jahre alt) mit ihrem Saturn-Projekt unter 103 Teilnehmern und 61 Projekten erfolgreich vertreten.

 

Die drei jungen Forchheimer Realschülerinnen fasziniert das Weltall, seitdem sie auf der Grundschule Eggolsheim waren. Im Erdkundeunterricht der 5. Klasse lernten die Schülerinnen die Ausdehnungen unseres Sonnensystems mit seinen acht Planeten kennen. Der Saturn hat die drei Forscherinnen jedoch am meisten in seinen Bann gezogen. Bereits zu ihrer Grundschulzeit bastelten sie aus Styroporkugeln, Pappmaschee, Acrylfarben, Holz, Plexiglas und Drachenschnur ein Modell des Planeten, das zwar um den Faktor 150 Millionen verkleinert ist, aber dennoch im Größenverhältnis stimmt. Handwerkliches Geschick und ein helles Köpfen mussten die drei Mädels für die erstmalige Teilnahme bei „Schüler experimentieren“ beweisen. Mit unserem Schulleiter, Herrn Kretschmann, berechneten sie, wie groß eine maßstabsgetreue Erde im Verhältnis zum Saturn sein muss und setzten dies dann in einem Modell unseres Planeten um. „Viele Leute sind erstaunt, wie klein die Erde doch im Verhältnis zum Saturn ist“, erklärt Patricia. „Wenn wir sie in der richtigen Entfernung zum Saturn platzieren wollten, würde die Turnhalle kaum ausreichen.“

 

Neben der fachkundigen Jury und zahlreichen Besuchern war auch Staatsministerin Melanie Huml bei einem Rundgang durch die Ausstellungshalle begeistert vom Ideenreichtum und der Ausdauer der jungen Teilnehmer.

Gleich zweimal wurden Lena, Katharina und Patricia geehrt. Den 3. Platz in der Kategorie „Geo- und Raumwissenschaften“ und die Auszeichnung für den schönsten Stand erhielten die drei Forchheimer Realschülerinnen.

Aber auf einer Auszeichnung ausruhen, das passt nicht zu den drei Fünftklässlerinnen. Ganz im Gegenteil! Das Saturn-Modell soll weiter ausgebaut werden, auch wenn es jetzt schon schwer zu transportieren ist. „Wir überlegen, aus welchem Material wir eine Raumsonde basteln könnten“, berichtet Lena. „Das wird dann eine neue Herausforderung, wie wir diese ‘schweben‘ lassen.“

 

Janine Neugebauer

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