Auseinandersetzung mit der Vergangenheit – Fahrt nach Dachau

Am Donnerstag, den 08.03.2018 fuhren die 9.Klassen nach Dachau, um mehr über das ehemalige Konzentrationslager zu erfahren. In mehreren Führungen erkundeten die Schüler das Gelände. Im Anschluss daran erfolgte ein Besuch der Ausstellung. Im Folgenden schildert eine Schülerin der Klasse 9g ihre Eindrücke:

 

„Die Führung begann am alten Bahnhof, wo vor etwa 70 Jahren die Häftlinge ausgeladen wurden. Am Tor prangte die Aufschrift "Arbeit macht frei". Ein zynischer Spruch, wie viele Häftlinge im Laufe ihres Aufenthalts erfahren mussten. Nachdem wir das Tor passiert hatten, standen wir auf dem Appellplatz. Wir alle waren von der Größe des Geländes beeindruckt aber auch entsetzt. Die Führung ging sehr ins Detail und uns allen wurde schnell klar, dass die Häftlinge an diesem Ort zahlreiche Grausamkeiten erfuhren. Über 40 000 Menschen kamen hier zu Tode. Teils unter unvorstellbaren Bedingungen. Uns wurde unmissverständlich klargemacht, wie schlimm es hier gewesen sein musste und wie die Nationalsozialisten mit Menschen umgingen die nicht in ihr Weltbild passten. Es war keine schöne Erfahrung, jedoch bin ich froh darüber, dass uns dieser Teil der Vergangenheit Deutschlands veranschaulicht wurde.“

Michael Murk

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